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Gestern habe ich gelernt Hummer zu zerlegen. Der Hummer war bereits tot, so konnte ich gleich mit dem Zerteilen beginnen.
Zuerst werden die Zangen abgedreht und z.B. mit einem Hackebeilchen aufgeschlagen, dann kann man das Fleisch entnehmen. Der Schwanz wird vom Kopfteil abgetrennt. Im Kopfteil befinden sich die Eingeweide, diese werden entfernt. Der Schwanzteil wird mit Hilfe eines Messers aufgebrochen und das Fleisch wie bei einem großen Scampi herausgeschält. Auf der Schwanzoberseite ist der Darm, dieser wird gezogen – und das Fleisch gesäubert. Aus den Karkassen wird ein schöner Hummerfond gekocht.
Laugenbrötchen (ca. 2 Bleche)
700g Mehl
1 Würfel Hefe
1EL Zucker
1TL Salz
1EL Öl
Wasser (so viel bis ein geschmeidiger Teig entsteht, der nicht mehr klebt)
Alle Zutaten zu einem Teig verkneten, abdecken und an einem warmen Ort für 30 Minuten ruhen lassen. Kleine Kugeln (ca. 4-5cm Durchmesser) formen und auf ein Blech mit Backpapier setzen – gehen lassen und dann für ca. 30 Sekunden in ein Laugebad (2,5L Wasser + 2 Tütchen Natron -> kochen!) setzen – mit der Schaumkelle herausholen und wieder auf das Backpapier legen. Mit grobem Salz bestreuen. Etwas antrocknen lassen und bei 180°C bis 200°C Umluft backen, bis sie eine schöne braune Farbe haben.
Schmeckt am besten nur mit Butter!
Zucchini in Scheiben schneiden und mit etwas Öl, Rosmarin und Knoblauch von beiden Seiten grillen – wenn alle Scheiben fertig sind in einer Auflaufform stapeln und mit einer Marinade aus Olivenöl, weißem Balsamico, trockenem Weißwein, Pfeffer, Salz und Zitronenthyminan bedecken. Etwas ziehen lassen und zusammen mit den Tomaten* in Gläser abfüllen – mit Olivenöl aufgießen.
* Die Tomaten halbieren und vom Kerngehäuse befreien (kann später mit etwas Olivenöl, Pfeffer, Salz, Knoblauch und Oregano zu einem Dressing aufpüriert werden). Die Tomatenhälften mit Knoblauch, Rosmarin und grobem Salz auf ein Blech setzen. Bei ca. 170°C Umluft für 40-50 Minuten “trocknen” lassen. Um echte getrocknete Tomaten zu bekommen müssten sie noch etwas länger im Ofen bleiben – für meine Antipasti jedoch gerade richtig.
Viel Spaß beim Nachmachen!
Rosmarin – Zwetschgen (1 Einmachglas, ca. 1,5L)
1 kg Zwetschgen – halbieren und entkernen
ca. 150 -200g Zucker
1 Stange Zimt
3-5 Zweige Rosmarin
1/2 Vanilleschote
400ml trockener Rotwein (Dornfelder)
200ml trockener Weißwein (Riesling)
Alle Zutaten aufkochen und ca. 5 – 10 köcheln lassen. In ein sterilisiertes Einmachglas geben und verschließen. Bei 90°C für ca. 30 Minuten im Ofen pasteurisieren. Am besten mehrere Gläser machen und Vanilleeis dazu servieren!
Manchmal ist es ganz einfach, an anderen Tagen schwieriger pünktlich zur Arbeit zu kommen… Heute: freilaufende Kühe, metertiefe Pfützen (zum Glück habe ich meine Schutzbleche aufgehoben!), riesige Waldnacktschnecken und umgefallene Bäume.
Zurückgeradelt im strömenden Regen, hock ich nun (23:57 Uhr) vergnügt auf dem Bett und versuche nicht daran zu denken morgen früh um 9°° anzufangen.
Schnelles Dosieren ohne Kleckern – auf Knopfdruck! – ich freue mich jedes Mal auf’s Neue über die Erfindung – und ich will auch einen! Was man damit alles anstellen könnte… Aber ca. 110€ sind ein bisschen teuer. Die Alternative ist ein Pralinenfüller. 500ml Füllmenge reicht meiner Ansicht nach für den Privathaushalt. Kosten: ca. 40€ – gibt’s z.B. hier
Und was hab ich im Praktikum getrieben?
Seit ein paar Tagen bin ich Helferlein in der Patisserie: Schokomousse (Schokolade schmelzen, Eigelb mit Zucker aufschlagen, abfüllen) Nougatflammerie, Kiwisauce, Obstsalat, Mangosalat, 80 Eiskugeln abstechen (mit 2 Gastroeinsätzen, einem Töpfchen kochendem Wasser und einem Eisportionierer bewaffnet gehe ich in den Froster – nach 40 Kugeln muß ich mich draußen aufwärmen, neue Ware verladen, dann geht’s weiter), Kokosschaum herstellen, Kokospudding…
In knapp 2 Stunden geht’s weiter – heute steht 1 Geburtstag, eine Verlobung und eine Hochzeit auf dem Programm.
Mit meinem ersten Zwetschgendatschi in diesem Jahr melde ich mich aus Sommerpause und nach Sommergrippe zurück – ich kann wieder riechen und schmecken! Ich genieße mein letztes Wochenende vorm nächsten Praktikum im Schlößchen – ich freu mich schon.
Zwetschgendatschi (1Blech)
der Teig:
450g Mehl + 70g Butter + 100g Zucker (weich) + 250ml Milch + 1 Würfel Hefe
Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten. Zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.
der Belag:
1 – 1,5kg Zwetschgen + 3 Äpfel
Obst entkernen und mit 1 EL Zucker und 1/2 EL Zimt mischen – so lange ziehen lassen, bis der Teig gut ist.
die Krümel:
100g Haferflocken (zart) + 60g Butter (weich) + 20g Mehl + 70g Zucker
Zutaten mit einer Gabel zu Streuseln drücken
Den Teig auf ein Blech (+Backpapier) ausrollen – das Obst abwechselnd in den Teig drücken (man kann auch verrückte Muster legen) und mit den Krümeln bestreuen. Bei 180°C Umluft ca 25 – 30 Minuten backen, dann mit etwas Puderzucker bestreuen und weitere 5 Minuten in den Ofen schieben.
Auskühlen lassen. Essen.
Vor Kurzem hat mir eine Mitschülerin vom Selbstpfückfeld in Weiterstadt erzählt. Heute spontan vorbeigedüst…
Gemüse zum selber pflücken: “Irenenhof” in Weiterstadt – tolles Gemüse (Bohnen, Pepperoni, Auberginen, Zucchini, Kürbis, Paprika, Tomaten, Melonen) – Preise um die 1 – 1,5€/ Kilo.
Lohnt sich…wenn die Tomaten reif sind komme ich wieder!